Kostenloser Indoor-Kartenersteller: Interaktive Grundrisse online erstellen
Sie benötigen keine CAD-Software und kein Mapping-SDK, um eine interaktive Indoor-Karte zu erstellen. Wenn Sie ein Grundrissbild haben — selbst ein Foto davon — können Sie es in wenigen Minuten in eine durchsuchbare, interaktive Karte verwandeln. So funktioniert es. Einen vollständigen Vergleich der Indoor-Navigationstechnologien 2026 finden Sie in unserem Technologie-Leitfaden.
Was als Grundriss zählt
Alles, was die Anordnung Ihres Raums zeigt. Architektenzeichnungen, Fluchtpläne (meist in der Nähe von Aufzügen ausgehängt), handgezeichnete Skizzen, Screenshots der Google-Maps-Satellitenansicht oder sogar ein Foto aus einer erhöhten Position.
Das Bild muss nicht maßstabsgetreu oder architektonisch präzise sein. Es muss für Besucher erkennbar sein — wenn sie es auf ihrem Smartphone sehen, sollten sie denken „ja, das ist dieses Gebäude“.
Einen Grundriss besorgen, wenn Sie keinen haben
Fragen Sie Ihren Gebäudeverwalter oder das Facility-Management — dort gibt es mit Sicherheit Grundrisse, selbst wenn es alte Papierkopien sind. Ein Handyfoto eines Papier-Grundrisses funktioniert einwandfrei.
Für Außenbereiche wie Campus-Gelände oder Resortanlagen machen Sie einen Screenshot von Google Maps oder OpenStreetMap. Schneiden Sie das Bild so zu, dass nur Ihr Gelände sichtbar ist.
Als letzten Ausweg zeichnen Sie einen. Verwenden Sie ein beliebiges Zeichenwerkzeug — sogar PowerPoint oder Google Slides. Zeichnen Sie Rechtecke für Räume, beschriften Sie sie und exportieren Sie das Ergebnis als Bild. Einfache Karten sind oft klarer als detaillierte Architekturzeichnungen.
Ihre interaktive Karte erstellen
Laden Sie Ihr Grundrissbild bei QRCodeMaps hoch (kostenlose Testversion verfügbar). Die Plattform akzeptiert JPEG, PNG und WebP bis 5 MB. Ihr Bild erscheint als interaktive, verschieb- und zoombare Karte.
Klicken Sie auf eine beliebige Stelle im Bild, um eine Markierung zu setzen. Geben Sie ihr einen Namen, nach dem Besucher suchen würden. Fügen Sie eine Beschreibung hinzu, wenn der Name allein nicht ausreicht. Wählen Sie bei Bedarf eine Farbe zur visuellen Kategorisierung.
Wiederholen Sie das für jeden markierenswerten Ort. Für eine Hotel-Etage können das 15–30 Markierungen sein. Für ein Lagerhaus können es 50+ sein.
Interaktivität für Besucher schaffen
Aktivieren Sie QR-Codes für alle Markierungen, die scannbar sein sollen. Jede erhält einen einzigartigen QR-Code, der beim Scannen die Karte mit einem „Sie sind hier“-Badge an diesem Ort öffnet. Druck- und Platzierungshinweise finden Sie in unseren Best Practices zur QR-Code-Platzierung.
Besucher können dann nach jedem anderen markierten Ort suchen. Die Ergebnisse funktionieren über alle Karten Ihres Standorts — ein Besucher auf Etage 1 kann nach einem Raum auf Etage 3 suchen und ihn auf der richtigen Karte sehen.
Das gesamte Erlebnis läuft im Webbrowser des Smartphones. Kein App-Download, keine Kontoerstellung, kein WLAN erforderlich (es funktioniert auch mit mobilen Daten).
Tipps für bessere Karten
Verwenden Sie kontrastreiche Bilder — dunkle Linien auf weißem Hintergrund sind auf Smartphone-Bildschirmen besser lesbar als blasse oder kontrastarme Pläne. Beschneiden Sie unnötigen Weißraum um den Grundriss.
Benennen Sie Markierungen so, wie ein Besucher suchen würde: „Toilette“ statt „WC“, „Parkebene 2“ statt „P2“. Fügen Sie alternative Bezeichnungen im Beschreibungsfeld hinzu, falls ein Ort unter mehreren Namen bekannt ist.
Testen Sie auf einem Smartphone-Bildschirm. Was auf Ihrem Desktop-Monitor klar aussieht, kann auf einem 15-cm-Smartphone-Display schwer lesbar sein. Wenn der Text auf Ihrem Grundrissbild auf dem Smartphone zu klein ist, verwenden Sie eine vereinfachte Version.
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