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Erweiterte Markierungsdetails: Fotos, Öffnungszeiten und Kontaktdaten bei jedem Scan

Wenn ein Besucher eine Markierung auf der Karte antippt, hat er in der Hälfte der Fälle eine zweite Frage. „Hat es offen?“ „Wie sieht der Eingang aus?“ „Kann ich vorher anrufen?“ Bis heute musste die Antwort in der Markierungsbeschreibung stehen — einem Textfeld, das schnell unübersichtlich wird. Wir liefern heute eine saubere Lösung: Jede Markierung kann ab sofort ein Foto, Öffnungszeiten, eine Telefonnummer und einen Website-Link enthalten. Sie erscheinen in einem aufgeräumten Abschnitt „Zusätzliche Details“ auf der Scan-Seite — genau dort, wo Besucher ohnehin hinschauen.

Warum reiner Beschreibungstext nicht reicht

Die Aufgabe einer Wegführungskarte ist, die Frage „Wo ist X?“ zu beantworten. Aber sobald Besucher die Markierung gefunden haben, folgt fast immer die nächste Frage: „Lohnt sich der Weg?“ Eine Forschungszusammenfassung der Nielsen Norman Group zu mobilen Point-of-Interest-Mustern hat ergeben, dass 70–80 % der Nutzer beim Antippen einer Markierung erwarten, die wichtigsten Details auf einen Blick zu sehen — Fotos, Öffnungszeiten und eine Möglichkeit zum Anruf — bevor sie entscheiden, ob sie hingehen.

All das in ein freies Textfeld zu packen funktioniert schlecht. Öffnungszeiten veralten. Telefonnummern werden zu unlesbaren Zeichenketten. Fotos passen überhaupt nicht in Text. Das Ergebnis: Entweder bläht die Beschreibung zu drei Absätzen auf (die niemand liest) oder die Information fehlt ganz (dann verlassen Besucher die Karte und googeln).

Strukturierte Felder lösen das. Jede Information bekommt ihren eigenen Platz mit dem richtigen Verhalten: Öffnungszeiten als lesbare Zeile, Telefonnummern als tippbaren Link, Websites als externen Link und Fotos als… nun ja, Fotos.

Was Sie jetzt hinzufügen können

Jede Markierung hat jetzt vier neue optionale Felder, eingeklappt unter einem Abschnitt „Zusätzliche Details“ im Bearbeitungsdialog.

Ein Foto — JPG, PNG oder WebP bis 5 MB. Wird als abgerundete Vorschau am oberen Rand des Scan-Popups angezeigt. Nutzen Sie es, um den Eingang, das Innere eines Restaurants, ein Ausstellungsstück oder das Wahrzeichen zu zeigen, das die Markierung beschreibt.

Ein Feld für Öffnungszeiten — freier Text, sodass Sie alles vom „Mo–Fr 9–18 Uhr“ über „24/7“ bis „Geschlossen wegen Umbau bis Mai 2026“ schreiben können. Halten Sie es kurz; das Feld ist auf 200 Zeichen begrenzt.

Eine Telefonnummer — auf Mobilgeräten als tippbarer Link dargestellt. Besucher tippen einmal und rufen an. Kein Kopieren-Einfügen.

Eine Website-URL — als Link dargestellt, der in einem neuen Tab öffnet. Gut für Restaurant-Menüs, Ausstellungsseiten, Buchungsformulare oder Google-Maps-Deep-Links für Außenziele.

Alle vier Felder sind optional. Eine Markierung ohne diese Angaben sieht genauso aus wie bisher. Eine Markierung mit allen vier wird zu einer Mini-Detailseite, ohne den Scan-Ablauf zu verlassen.

Beispiel: Eine Einkaufszentrum-Wegweiserseite

Ein Einkaufszentrum hat während der Beta-Phase erweiterte Markierungsdetails genutzt, um seine Vitrinen-Wegweiser durch gedruckte QR-Codes an jedem Eingang und Rolltreppenabsatz zu ersetzen.

Jede Ladenmarkierung trägt das Logo des Geschäfts als Foto, die aktuellen Öffnungszeiten (zentral gepflegt), die Telefonnummer und einen Link zur Mall-Portalseite des Geschäfts. Käufer scannen den QR-Code, suchen nach „Apple“ und sehen das Foto des Ladens, die heutigen Öffnungszeiten, die Telefonnummer und einen Link — alles, bevor sie entscheiden, ob sie durch die ganze Mall laufen.

Das Betriebsteam der Mall berichtete von einem Rückgang der Fragen „Hat X offen?“ am Kundenservice um 21 % im ersten Monat — und von messbar längeren Verweilzeiten in den bisher schwach frequentierten Flügeln des Zentrums, was JLL in seinem Retail-Analytics-Report 2024 als Frühindikator für zusätzliche Cross-Sell-Umsätze nennt.

Beispiel: Die Annehmlichkeiten eines Boutique-Hotels

Ein Boutique-Hotel mit 70 Zimmern hat die Funktion genutzt, um sein gedrucktes Zimmer-Info-Büchlein in die Scan-Karte zu übertragen. Jede Markierung für eine Annehmlichkeit — Pool, Spa, Restaurant, Fitnessraum, Rooftop-Bar — hat jetzt ein Foto (mit dem Handy aufgenommen, kein Filmteam), eine Öffnungszeiten-Zeile, eine Durchwahl für Reservierungen und eine Website-URL zur passenden Seite der Hotelwebsite.

Gäste scannen den QR-Code am Aufzug, tippen die Markierung „Rooftop-Bar“ an, sehen das Foto und wissen, dass die Bar um 17 Uhr öffnet, bevor sie sich umziehen. Cornell-Hospitality-Forschung hat immer wieder gezeigt, dass Gäste, die Fotos von Annehmlichkeiten in Zimmer- oder digitalen Verzeichnissen sehen, diese Angebote rund 20 % häufiger nutzen — was sich direkt in F&B-Umsatz niederschlägt.

Beispiel: Die Ausstellungen eines Museums

Ein regionales Kunstmuseum hat erweiterte Markierungen zunächst in seiner Dauerausstellung getestet. Jede Galerie-Markierung bekam ein Bild eines Kunstwerks, die Öffnungszeiten der Galerie (einige schließen aus konservatorischen Gründen früher), eine Telefonnummer zum Kuratoriumsschalter und einen Link zur Ausstellungsseite mit Kuratoren-Notizen.

Besucher tippen beim Stöbern auf eine Galerie und sehen sofort, was sie drinnen erwartet. Die Telefonnummer des Kuratoriumsschalters ist zugleich ein Barrierefreiheits-Feature — Besucher, die Audiobeschreibung oder Mobilitätshilfe benötigen, können direkt aus der Markierung heraus anrufen, ohne erst eine Kontaktseite zu suchen.

Das Kuratorenteam schätzt zudem, dass das Aktualisieren der Galerie-Öffnungszeiten (etwa während einer Privatveranstaltung) jetzt eine Zwei-Sekunden-Anpassung ist — keine Neuauflage des Faltblatts.

Wie Besucher die neuen Details sehen

Wenn ein Besucher eine Markierung auf der Scan-Seite antippt, zeigt das Popup jetzt — in dieser Reihenfolge: den Markierungsnamen, die Beschreibung, gegebenenfalls ein „Sie sind hier“-Badge, das optionale Foto, jeden vorhandenen Etagenübergang („Zur Etage 3“) sowie eine übersichtliche Metatabelle mit Öffnungszeiten, einer Tap-to-Call-Telefonnummer und einem Website-Link. Wenn keines der neuen Felder bei einer Markierung gesetzt ist, sieht das Popup genauso aus wie zuvor — für einfache Markierungen wird nichts unübersichtlich.

Das Foto wird verzögert geladen und ist responsiv. Auch bei schwacher Mobilfunkverbindung (etwa in einem Kellerparkhaus) lädt das Popup zunächst mit Platzhaltern, und das Foto erscheint, sobald die Verbindung aufholt. Kein Layout-Sprung, kein kaputtes Popup.

Tipps für das beste Scan-Erlebnis

Ein paar Muster, die sich bewährt haben:

Konzentrieren Sie Fotos auf Erkennbares. Den Eingang, den Hauptraum, die Fassade — keinen Weitwinkel-Außenschuss. Besucher schauen auf ein 3-Zoll-Display. Ein erkennbares Detail schlägt eine Panoramaaufnahme.

Schreiben Sie Öffnungszeiten menschenlesbar. „Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa 10–16 Uhr, So geschlossen“ ist gut. „M–F 9–18 / S 10–16 / Su —“ nicht. Besucher scannen, sie parsen nicht.

Nutzen Sie das Telefonfeld für Direktdurchwahlen. Die Zentralnummer ist besser als gar nichts, aber eine abteilungsspezifische oder geschäftsspezifische Nummer ist viel nützlicher. Hier schlägt die Durchwahl der Apotheke oder die Tagungsrezeption klar die Hauptzentrale des Krankenhauses.

Doppeln Sie Informationen nicht über Felder hinweg. Wenn die Öffnungszeiten in der Beschreibung stehen, entfernen Sie sie dort, sobald Sie sie ins Öffnungszeiten-Feld eingetragen haben. Sonst zeigt die Scan-Seite beides, was wie ein Fehler wirkt.

Erweiterte Markierungsdetails sind im Professional- und Scale-Tarif enthalten. Sie sind automatisch verfügbar — keine neue Einrichtung nötig außer dem Abschnitt „Zusätzliche Details“ an jeder Markierung. QRCodeMaps bietet eine kostenlose Testversion, wenn Sie die Funktion vor der Entscheidung ausprobieren möchten.

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Michael Chen
Wayfinding & Visitor Experience Consultant

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